Connie Kay (* 27. April 1927 in Tuckahoe, New York als
Conrad Henry Kirnon; † 30. November 1994) war ein US-amerikanischer Jazzschlagzeuger.
Kay lernte bei seiner Mutter Klavier und nahm Schlagzeugunterricht. Er spielte 1939 bei Fats Noel, arbeitete Mitte der 1940er Jahre mit
Sir Charles Thompson und
Miles Davis, aber auch mit der Band von
Cat Anderson (1946) und mit
Lester Young. Nach Engagements bei
Beryl Booker und
Charlie Parker spielte er 1952 mit Davis – ebenso wie mit
Stan Getz – auch im Jazzclub Birdland spielte. Daneben arbeitete er auch Studiomusiker und war an Rhythm 'n' Blues-Aufnahmen (z. B. von
Ruth Brown oder
Big Joe Turner) beteiligt. Von 1952 bis 1955 war er in der Band von Lester Young, dann war er bis 1974 Mitglied des Modern Jazz Quartet. Daneben arbeitete er mit
Clark Terry,
Bud Powell, dem
Orchestra U.S.A.,
Coleman Hawkins,
Roy Eldridge und unterrichtete in der
School of Jazz in New York. In den späten 1970er Jahren arbeitete er in Dixieland-Projekten und spielte mit
Benny Goodman (u. a. Auftritt 1978 in der Carnegie Hall). Seit 1981 war er an der Reunion des
Modern Jazz Quartet beteiligt.
Kay konnte seinen eigenen, dezenten Stil des Schlagzeugspiels vor allem in der Arbeit mit dem
Modern Jazz Quartet zur Geltung bringen. Sein leichter, federnder Swing passte sehr gut zu dem niedrigen Lautstärkepegel der Band.